Neuigkeiten
vom Hof

In Memoriam : Unser Zuchtbulle Mac Talisker ist plötzlich gestorben

Mac Talisker war vier Jahre lang der gute Wächter seiner Herde. Liebevoll kümmerte er sich um den Nachwuchs wenn seine "Damen" mal wieder untereinander den Zickenkrieg anzettelten. Er war tief verbunden mit dem Hof und seinem Herrn. Er strahlte Ruhe aus, die den ganzen Hof zu ergreifen schien. Nun ist alles anders. Die Herde trauert und alle die ihn erlebt haben sind sehr traurig.

In Memoriam

Unsere neuen Hofbewohner

Wir durften seit Januar 4 neue Kälbchen auf unserem Hof begrüssen. Odin, Caruso, Emiliy und Ninian. Es ist immer hübsch anzusehen wenn sie in ihrem Kindergarten zusammenstehen. Weiß, braun und zweimal schwarz. Ninian der Kleinste, aber nicht der Jüngste, will einfach nicht wachsen. Dafür brüllt er immer laut nach Aufmerksamkeit und wundert sich warum die anderen ihn genervt stehen lassen. Der Arme.

Ninian
Odin
Emily
Caruso

Unser Nikolaus wurde am 6. Dezember geboren


Dann überraschte Kathleen uns mit der Geburt von Caruso


Apfelmuskochaktion

Die Kinder und Jugendliche des 4JU Hauses aus Melle bei Osnabrück, haben wieder bei uns leckeren Apfelmus gekocht. Er wartet nun im Bioladen auf Sie.



Wir haben etwas umgebaut

Jetzt nur noch etwas Farbe und fertig!!!


Wir haben Zuwachs bekommen

Wir heißen 5 kleine Kälbchen auf dem Hof zur Rauhen Hardt willkommen.


Apfelmuskochaktion in unserem Bioladen

Die Kinder des 4JU Hauses aus Melle bei Osnabrück machten einen Tagesausflug zu unserem Hof. Es war schon der fünfte Besuch der Kindergruppe. Dieses Mal standen zwar auch wieder Charlie und die schottischen Hochlandrinder auf dem Beliebtheitsplan der Kids, aber der eigentliche Plan war ein anderer: Apfelmus einkochen aus den hofeigenen Äpfeln. Es wurden im Bioladen unermüdlich Apfel geschält und zu Mus gekocht, pürriert und noch heiß in die Gläser gefüllt, um es dann im Einkocher haltbar zu machen. Jetzt stehen sie im Hofladen auf dem Tresen und können probiert und wenn Sie möchten, käuflich erworben werden. 


Zeltlager auf dem Biohof

Highlandcattle und Co auf dem Demeterhof

Der Weg der Jugendgruppe aus Melle, führte nun schon zum dritten Mal in die Ferienfreizeit, auf den Hof zur Rauhen Hardt, nach Iserlohn.  Dieser landschaftlich reizvoll, in den Vorhöhen des Sauerlandes, gelegene Demeterhof bietet schottisches Hochlandfeeling.  Neben Highlandrindern und  Scottish Blackface Schafen sorgt Border Collie Charlie immer wieder für Abwechslung. Die Idee dieser Freizeit ist entstanden, durch ein Projekt der Sahra Wiener Stiftung der BBS Melle, das die Don Bosco kath. Jugendhilfe für sich gewinnen konnte. Einmal wöchentlich kommen die, durch die Sahra Wiener Stiftung ausgebildeten, Genussbotschafter ins“ 4 JU Haus“nach Melle und lassen die Kinder erleben wie es sich anfühlt sich gesund zu ernähren.  In der einwöchigen Ferienfreizeit, der Don- Bosco kath. Jugendhilfe, auf dem Demeterhof wurden diese Erlebnisse  weitergeführt bzw. konnten die Kinder erspüren, dass eine artgerechte Rinderhaltung, d.h. Kälber bleiben bei ihren Müttern und werden liebevoll von ihnen versorgt, ein gutes Gefühl macht und damit auch die Akzeptanz wachsen lässt, für den Weg, den ein Rind gehen muss, um uns mit gesundem  kraftvollen Fleisch zu versorgen. Der Hausherr Gerd Ostholt zeigte den Kindern wie ökologische Landwirtschaft aussieht. Begeistert übernahmen sie Arbeiten, wie das Füttern und Tränken der Rinder, oder wollten im hofeigenen Bioladen  mithelfen. Regelmäßig finden, auf unserem Hof, auch Sozialsstundenprojekteinsätze, in und um den dort neu angelegten Permakulturgarten, statt. Im nächsten Jahr planen die Pädagogen, dort im Rahmen ihrer Freizeit, Workshops anzubieten, die sich mit einer nachhaltigen Landwirtschaft beschäftigen. Zwanzig begeisterte und sich schon sehr zuhause fühlenden Teilnehmern fiel der Abschied nicht leicht und es wurde schon für die Herbstferien ein Tagesausflug geplant. 

Gemütlich ist es......

Landvergnügen

Der Stellplatzführer "Landvergnügen" hat über 200 Höfe verzeichnet, auf denen Wohnmobilisten und Bullifahrer kostenlos campen können.

Wir sind einer von diesen Höfen und haben in den letzten Monaten schon viele Camper bei uns begrüßen dürfen. Viele Gäste sind auf der Durchreise oder wollen einfach ein Wochenende auf dem Land verbringen und der Großstadt entfliehen. Highland Cattle, Scottish Blackface Schafe sorgen, neben dem Border Collie "Charlie", für Hochlandfeeling.


Die Ernte im Permakulturgarten geht weiter

Nun können Pflücksalat, Mangold und Rote Beete geerntet werden. 


Permakulturgarten

Der erste Erntekorb ist schon gut gefüllt.  "Erntekorb" mit Knöterich-Trieben, ein Stoffbeutel voll Brennessel-Spinat, den Bromhimbeeren und ein paar Radieschen,


Permakulturgarten

Im Permakulturgarten sind die ersten Radieschen geerntet worden. Fast alle Beete sind bepflanzt und seit dem letzten Wochenende tut sich auch etwas in den angelegten Hochbeeten. Am Gerätehaus ist eine Sitzecke mit Feuerstelle entstanden und dank der Initiative "Kultur und Natur Drüpplingsen" bekommt der Garten eine wunderschöne Atmosphäre. 

Wir überlegen in einen der Bäume eine breite Schaukel aus Europaletten zu hängen.

Die ersten Radieschen sind geerntet
Für ein gemütliches Beisammensein
Der kleine Kartoffelacker

Wunderschön

Diese kleine Überraschung hielt der heutige Tag für uns bereit. Ein neues Kälbchen heißen wir auf dem Hof zur Rauhen Hardt willkommen. Silver Dun ist die Farbe des Kleinen und braun seine Mutter. Die beiden sind ein Blickfang.


Ein kleiner Nachzügler wurde am Sonntag geboren

Nanu, wer liegt denn da im Gras

Wenn beim morgendlichen Blick über die Weide, ein kleines Knäul deinen Blick festhält, dann ist es ein besonderer Moment, der bei allem Schönen aber auch etwas Sorge bedeutet. Erst wenn das Kälbchen eifrig die Zitzen der Mutter sucht, ist diese Sorge verpufft. Erleichterung tritt an ihre Stelle.

Etwas wackelig auf den Beinen
Ein schöner Moment und sorgenfrei
Gut behütet auf dem Weg zur Futterstelle
Verbunden und zufrieden

Projekt "Permakultur in Iserlohn"

Gemeinsam mit der Initiative "Kultur und Natur Drüpplingsen" lassen wir, auf einer unserer landwirtschaftlichen Flächen, einen Permakulturgarten entstehen. Nutzpflanzen, alte Sorten Obst und Kräuter begünstigen sich im Wachstum und schützen einander vor dem Befall von Schnecken, Käfern etc. Es ist ein Konzept, das auf die Schaffung von dauerhaft funktionierenden, nachhaltigen und naturnahen Kreisläufen zielt. Wir haben gemeinsam geplant und sind nun mit der Umsetzung beschäftigt. So langsam nimmt der Garten Gestalt an. Das engagierte Team freut sich natürlich über weitere helfende Hände

Die Skizze
Der Anfang
Mit vereinten Kräften
Der Verlauf des Walls ist abgesteckt
Die ersten Hochbeete werden vorbereitet
Die Wege sind gezogen und die ersten Gemüsepflänzchen werden gesetzt

Neues von Highlandcattle und Co

Am 1.1. 2015 öffneten wir die Tore des Rinderstalls. Die Highlands haben so Gelegenheit, sich in der kalten Jahreszeit dort aufzuhalten und Futter aufzunehmen. Wir haben im vorderen Teil des Stalls einen Bereich abgetrennt, der nur für Mütter mit ihren neugeborenen Kälbchen hergerichtet wurde. Dabei wurden die Balken der einzelnen Boxen so gesetzt, dass sich die Kälbchen untereinander besuchen können. Anfang Januar wurden drei Kälbchen geboren, von denen zwei, kleine Sorgenkinder waren. Erst einmal mit ihren Müttern in den Boxen, erholten sie sich schnell.  Durch das Verweilen im warmen Stall und in unmittelbarer Nähe zu uns, entstand schnell eine Zutraulichkeit und Bindung. Sie begleiteten uns beim Füttern, sprangen in den Trog oder knabberten an unseren Hosenbeinen.

Das erste Kälbchen in der neuen Kinderstube

Das Futtertrogkälbchen Eloi

Wie so oft im Leben liegen Freud und Leid nah beieinander.

An einem kalten Aprilmorgen fanden wir ein neugeborenes Kälbchen im Futtertrog. Seine Mutter kümmerte sich nicht um ihn oder konnte es aus irgendwelchen Gründen nicht. Da wir nicht wussten ob es in den ersten Stunden Biestmilch bekommen hatte, entschieden wir ihn damit schnell zu versorgen. Und der Kleine hatte Hunger- er trank sechs Flaschen-. So versorgt warteten wir ob seine Mutter doch noch nach ihrem Neugeborenen schaute. Als sie mit einigen anderen Rindern den Stall betrat reagierte sie nicht auf das Kälbchen und als er sich ihren Zitzen nähete, trat sie ihn immer wieder weg.

Im der Nachbarbox verabschiedete sich grad eine Mutterkuh von ihrem toten Kälbchen und wir entschieden, am nächsten Tag den Versuch zu unternehmen, das Futtertrogkälbchen mit ihr zusammenzubringen. Und manchmal geht das Leben eigenartige Wege - ohne zu zögern machte sich der kleine Eloi daran, schnurstracks ihre Zitzen aufzuspüren und begann umgehend zu saugen. Wie selbstverständlich wurde er danach ausgiebieg von ihr abgeschleckt, um sich dann friedlich, Seite an Seite, auf dem frisch eingestreuten Stallboden auszuruhen

Eloi,das Futtertrogkälbchen
Er ist groß geworden